Über uns - Leitbild



tun.starthilfe für flüchtlinge ist ein Zusammenschluss von Freiwilligen, die sich für Geflohene im Landkreis Eichstätt engagieren. Wir unterstützen die Sozialarbeiter*innen vor Ort und wollen den neu Angekommenen Starthilfe in das Alltagsleben geben.

 

Jeder Mensch hat ein Recht auf  gesellschaftliche Teilhabe. Deswegen begleiten wir seit 2012 Geflohene und bieten kostenlos wöchentlichen Deutschunterricht in den Unterkünften, Unterstützung im Alltag, Workshops und Informationen, aber auch die Aufklärung der neuen Nachbarschaft und Unterstützung der Freiwilligen. Auch Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von Kulturveranstaltungen sind zwei wichtige Arbeitsbereiche von tun.starthilfe für flüchtlinge.

 

Die Initiative ist als Arbeitskreis des Studentischen Konvents der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) und durch die Kooperation mit dem Zentrum Flucht und Migration an der KU in universitäre Strukturen eingebunden und seit 2015 auch eingetragener Verein. Jede*r, der sich engagieren möchte und Ideen für ein besseres Miteinander hat, ist willkommen, in einem unserer Teams mitzuwirken.


Entwicklung

2012 gegründet, war tun.starthilfe für flüchtlinge bis zum Winter 2015/16 eine Initiative des örtlichen Live for Life e.V. Mit dessen Auflösung entschied man sich, einen eigenen Verein zu gründen: den "tun.starthilfe für flüchtlinge e.V."

 

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Flüchtlingshilfe und des transkulturellen Austausches. Zu den Maßnahmen zählen daher insbesondere

  • Angebote der Sprachförderung für Geflüchtete und Unterstützung der Freiwilligenarbeit im Landkreis Eichstätt.
  • Netzwerkarbeit im Bereich Flüchtlingshilfe und Aufbau einer „Plattform Ehrenamt“ zu Verbesserung der Zusammenarbeit von Institutionen, Behörden, Vereinen, Wohlfahrts-verbänden und Freiwilligen.
  • Veranstaltungen zur Förderung des transkulturellen Austausches.
  • Bewusstseinsschaffung für die Fluchtthematik, insbesondere für die Situation von Geflüchteten in Bayern und im Landkreis Eichstätt. Dies geschieht durch Öffentlichkeits-arbeit, Informationsveranstaltungen und -material, Social Media und Vereinshomepage.
  • Workshops mit Kindern und Jugendlichen.

Ziele

tun.starthilfe für flüchtlinge macht sich stark für das Recht der Geflohenen auf gesellschaftliche Teilhabe. Diese kann nur funktionieren, wenn sie nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch aus der Zivilgesellschaft heraus ermöglicht wird. Eine gemeinsame Sprache ist zentrale Grundlage für Austausch und ein respektvolles Miteinander, deshalb unterstützt tun.starthilfe beim Spracherwerb.

 

Um geflohenen Menschen einen Zugang zu gesellschaftlichem Leben zu erleichtern, arbeitet tun.starthilfe über Netzwerkbildung, Selbstbefähigung und Aufklärung mit lokaler Sozialarbeit und Freiwilligen zusammen.

 

Außerdem versucht tun.starthilfe durch Öffentlichkeitsarbeit dazu beizutragen, dass die transkulturelle Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen wächst. Die Verankerung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wird genutzt, um die Aspekte der Flüchtlingsthematik wissenschaftlich und lösungsorientiert zu behandeln. Dabei ist das Ziel, Theorie und Praxis zu vereinen.

 

Neu gegründete Gruppen, die Starthilfe für Flüchtlinge anbieten, unterstützt tun.starthilfe durch Beratung und Information.