Verein

Aktuelle Informationen aus dem Vorstand

Der Vorstand trifft sich derzeit Mittwochs um 17:00 Uhr im Büro (Termine stehen direkt auf der ersten Seite). Dazu sind alle Vereinsmitglieder und Interessierten natürlich herzlich eingeladen. Anträge oder Anfragen können bis zu zwei Tagen vorab persönlich vorgebracht oder an verein@tun-starthilfe.de gesendet werden. 


Informationen zur letzten außerordentlichen Mitgliederversammlung folgen in kürze.


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Mitgliedsantrag
Bitte Antrag ausfüllen und an die unserer Büroadresse (Marktplatz 2, 85072 Eichstätt) senden.
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2012 gegründet, war tun.starthilfe für flüchtlinge bis zum Winter 2015/16 eine Initiative des örtlichen Live for Life e.V. Mit dessen Auflösung entschied man sich, einen eigenen Verein zu gründen: den "tun.starthilfe für flüchtlinge e.V."

 

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Flüchtlingshilfe und des transkulturellen Austausches. Zu den Maßnahmen zählen daher insbesondere

  • Angebote der Sprachförderung für Geflüchtete und Unterstützung der Freiwilligenarbeit im Landkreis Eichstätt.
  • Netzwerkarbeit im Bereich Flüchtlingshilfe und Aufbau einer „Plattform Ehrenamt“ zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Institutionen, Behörden, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Freiwilligen.
  • Veranstaltungen zur Förderung des transkulturellen Austausches.
  • Bewusstseinsschaffung für die Fluchtthematik, insbesondere für die Situation von Geflüchteten in Bayern und im Landkreis Eichstätt. Dies geschieht durch Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen und -material, Social Media und Vereinshomepage.
  • Workshops mit Kindern und Jugendlichen.

Satzung


Präambel

 

Jeder Mensch hat das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Flüchtlinge bei der Wahrnehmung dieses Rechts zu unterstützen, ist das Ziel von tun.starthilfe für flüchtlinge.

 

Zu den Tätigkeitsbereichen von tun.starthilfe für flüchtlinge gehören Sprachkurse, Netzwerken, Unterstützung von Ehrenamtlichen, sowie Informations- und Kulturveranstaltungen. Über diese will tun.starthilfe für flüchtlinge transkulturellen Austausch fördern, Anschlussmöglichkeiten bieten und Bewusstsein füreinander schaffen.

 

 

 

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1.        Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Namen tun.starthilfe für flüchtlinge e.V.

 

2.       Der Sitz des Vereins ist Eichstätt.

 

3.        Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2 Zweck

 

1.        Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Flüchtlingshilfe und des transkulturellen Austauschs.

 

2.       Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3.        Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4.       Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

 

a.        Angebote der Sprachförderung für Geflüchtete und Unterstützung der Freiwilligenarbeit im Landkreis Eichstätt.

 

b.       Netzwerkarbeit im Bereich Flüchtlingshilfe und Aufbau einer „Plattform Ehrenamt“ zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Institutionen, Behörden, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Freiwilligen.

 

c.        Veranstaltungen zur Förderung des transkulturellen Austauschs.

 

d.       Bewusstseinsschaffung für die Fluchtthematik, insbesondere für die Situation von Geflüchteten in Bayern und im Landkreis Eichstätt. Dies geschieht durch Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen und -material, Social Media und Vereinshomepage.

 

e.        Workshops mit Kindern und Jugendlichen.

 

5.        Der Verein kann seine Mittel auch an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder Körperschaft des öffentlichen Rechts zur Verwendung für deren steuerbegünstigte Zwecke weiterleiten.

 

 

 

 

 

§3 Mittelbeschaffung

 

Der Verein generiert seine finanziellen Mittel durch:

 

  1. Organisation eigenständig oder in Kooperation initiierter und durchgeführter Aktionen und Veranstaltungen zugunsten der Flüchtlingshilfe.
  2. Preise und Ausschreibungen Dritter zur Förderung der Vereinszwecke.
  3. Zweckgebundene Geld- und Sachspenden zur Durchführung von Sprachschulen.
  4. Zweckgebundene Geldspenden zur Förderung von geflüchteten Studierenden und Gasthörer_innen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
  5. Zweckgebundene Mittel der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zur Deckung der Kosten, die zur Organisation und Durchführung des Studentischen Freimoduls entstehen.
  6. Mitgliedsbeiträge.
  7. Nicht zweckgebundene Spenden.

 

§4 Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt.
  2. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
  3. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds, bei juristischen Personen mit deren Erlöschen.
  4. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Kündigung des Mitglieds zum Ende eines Kalenderjahres.
  5. Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder wenn es trotz Mahnung mit dem Beitrag für drei Monate im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand mit 2/3-Mehrheit. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

 

Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

 

  1. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber geistigem oder materiellem Vermögen des Vereins.

 

§5 Rechte und Pflichten

 

1.        Jedes ordentliche und außerordentliche Mitglied ab Vollendung des 16. Lebensjahres ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme, soweit nicht durch §34 BGB ausgeschlossen. Eine Übertragung des Stimmrechts auf andere Personen ist nicht zulässig.

 

2.       Die Mitglieder des Vereins sind weiter verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins gefährdet werden könnte. Die Mitglieder haben die jeweils gültige Vereinssatzung und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Jeder Wechsel des Wohnorts ist dem Vorstand unverzüglich anzuzeigen.

 

3.        Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

 

§6 Der Vorstand gemäß §26 BGB und der erweiterte Vorstand

 

1.        Der Vorstand besteht aus:

 

a.        dem_der Vorsitzenden

 

b.       dem_der stellvertretenden Vorsitzenden

 

2.       der erweiterte Vorstand besteht aus:

 

a.        dem_der Vorsitzenden

 

b.       dem_der stellvertretenden Vorsitzenden

 

c.        dem_der Kassenwart_in

 

d.       dem_der Schriftführer_in

 

e.        zwei Beisitzer_innen.

 

3.        Vorstand im Sinne des §26 BGB und geschäftsführender Vorstand sind der_die Vorsitzende und der_die stellvertretende Vorsitzende.

 

4.       Der_Die Vorsitzende und der_die stellvertretende Vorsitzende sind alleine vertretungsberechtigt. Ihnen obliegen

 

a.        die Geschäftsführung,

 

b.       die Ausführung der Vertragsabschlüsse sowie der Vereinsbeschlüsse und

 

c.        die Verwaltung des Vereinsvermögens.

 

5.        Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung des Studentischen Freimoduls an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine_n besondere_n Vertreter_in nach §30 BGB bestellen. Sein_Ihr Aufgabengebiet sowie seine_ihre Vertretungsmacht umfassen die Regelung der Finanzen des Studentischen Freimoduls über ein separates Vereinskonto sowie die Vertretung des Moduls nach innen und außen. Die Amtsperiode endet mit dem Ausscheiden als Dozent_in des Studentischen Freimoduls jedoch spätestens mit der des jeweiligen Vereinsvorstandes.

 

Die beiden Vorsitzenden können die Vertretungsbefugnisse für satzungsgemäße Zwecke an Mitglieder des Vereins übertragen (Ausschüsse).

 

6.       Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.

 

7.        Zum erweiterten Vorstand gehören der_die Vorsitzende, der_die stellvertretende Vorsitzende, der_die Kassenwart_in, der_die Schriftführer_in und zwei Beisitzer_innen. Die Posten des erweiterten Vorstandes müssen bei den Vorstandswahlen gewählt und besetzt werden. Die Amtszeit der Mitglieder des erweiterten Vorstandes beträgt 1 Jahr. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen erweiterten Vorstandes im Amt.

 

8.       Zur erweiterten Vorstandsitzung wird von dem_der Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens eine Woche vorher schriftlich, per E-Mail oder postalisch, eingeladen. Ihre Beschlüsse werden mit absoluter Stimmenmehrheit gefasst.

 

9.       Der_Die Vorsitzende beruft den erweiterten Vorstand ein, so oft die Lage der Geschäfte es erfordert oder drei Mitglieder des erweiterten Vorstandes dies beantragen und leitet die Sitzungen.

 

10.    Der_Die Schriftführer_in fertigt die zur Erledigung der Beschlüsse des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke an. Er hat über jede Sitzung des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen. Die Protokolle sind auf der folgenden Sitzung zu genehmigen und von dem_der Vorsitzenden und dem_der Schriftführer_in zu unterzeichnen.

 

  1. Der_Die Kassenwart_in verwaltet die Finanzen des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über den Mitgliederstand sowie über alle Einnahmen und Ausgaben. Er_Sie hat der Jahreshauptversammlung hierüber Bericht zu erstatten. Er_Sie nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Vereinszwecke, die einen Betrag von 1.000,00 Euro wöchentlich übersteigen, nur mit Genehmigung des_der Vorsitzenden oder des_der stellvertretenden Vorsitzenden leisten.

 

§7 Die Mitgliederversammlung

 

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 25% der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich, per E-Mail oder postalisch, unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des E-Mail-Versands bzw. des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene (E-Mail-)Adresse gerichtet ist.
  2. Versammlungsleiter ist der_die Vorsitzende und im Falle seiner_ihrer Verhinderung der_die stellvertretende Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der_die Schriftführer_in nicht anwesend ist, wird ein Stellvertreter für die Dauer der Abwesenheit von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  3. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung, sowie einer Auflösung des Vereins, ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem_der Versammlungsleiter_in und dem_der Schriftführer_in zu unterschreiben ist.
  7. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
    1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,
    2. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Finanzplans und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt,
    3. Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrags,
    4. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Erlass der vom Vorstand vorgelegten Beitragsordnung,
    5. Beschlussfassung über Übernahme neuer Aufgabengebiete und/oder Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins,
    6. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung oder über die Auflösung des Vereins.

 

§8 Kassenprüfung

 

1.        Die Mitgliederversammlung bestellt per Akklamation aus ihrer Mitte 2 Kassenrevisoren; sie dürfen weder Mitglied des Vorstandes noch des erweiterten Vorstandes sein. Die Amtsperiode der Kassenrevisoren endet mit der des jeweiligen Vorstands.

 

2.       Die Aufgabe der beiden Kassenrevisoren besteht in der Prüfung

 

a.        des sachgerechten Finanzgebarens des Vereins,

 

b.       der Verwendung der Mittel,

 

c.        der Ordnungsmäßigkeit und Vollzähligkeit der Belege,

 

d.       der sachgerechten Buch- und Kontenführung,

 

e.        der Ordnungsmäßigkeit und Rechtzeitigkeit des Beitragseinzugs sowie

 

f.         der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung.

 

3.        Die beiden Kassenrevisoren erstellen jedes Jahr zum Abschluss eines Kalenderjahres einen schriftlichen Revisionsbericht, der auch vom Kassier mitzuzeichnen ist. Der Revisionsbericht ist bei der ordentlichen Mitgliederversammlung vollständig zu verlesen und als Anlage dem Ergebnisprotokoll dieser Mitgliederversammlung beizuheften. Eine Abstimmung über den Revisionsbericht findet nicht statt.

 

§9 Auflösung und Anfall des Vereinsvermögens

 

1.        Zur Auflösung des Vereins muss mit einer Frist von sechs Wochen schriftlich, per E-Mail oder postalisch, zur Mitgliederversammlung geladen werden.

 

2.       Zum Beschluss der Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

3.        Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zur ausschließlichen Verwendung durch den studentischen Konvent der Universität, bevorzugt in der Flüchtlingshilfe.

 

 

 

 

 

§10 Schlussbestimmungen, Inkrafttreten

 

1.        Jedes Mitglied erhält eine Ausfertigung der Satzung – in ihrer jeweils gültigen Fassung ausgehändigt.

 

2.       Gerichtsstand für den Verein ist der Sitz des zuständigen Amtsgerichts in Ingolstadt.

 

3.        Diese Satzung tritt mit dem Tage der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

 

Eichstätt, den 23.11.2015