Der erste Freitag der Frühlingsschule

tun Frühlingsschule
Teilnehmer und Helfer der ersten Woche bei der Frühlingsschule

 

Die erste Woche der Frühlingsschule ist vorbei.

Das stellte das Team gestern mit einem lachenden und einem weinenden Auge fest. So viele Eindrücke, so viele Gespräche und so viel Spaß. Am Freitag strahlte jeder sogar noch ein bisschen mehr als die Tage zuvor. Nach der letzten Unterrichtsstunde versammelten sich Teilnehmer und Helfer im Innenhof der KHG, wo die begehrten Teilnahme-Zertifikate verteilt wurden.

 

Ein Bericht von Erika Riksen

 

 

Wieder schallt es „Foto!“ aus allen Ecken. Die Schüler bekommen nach einer Woche intensiven Unterrichts ein Zertifikat und sind stolz auf jeden kleinen Fortschritt. Ein Foto mit der Lehrerin oder dem Lehrer ist in diesem Moment das Tüpfelchen auf dem i.

 

Wie über die ganze Woche hinweg, ist auch am letzten Tag das Wetter besser, als man es sich erhofft hatte. So wird jede freie Minute auf der Terrasse der KHG verbracht.

 

„Ich lerne im Gespräch!“ antwortet ein Schüler auf die Frage, wieso er noch nicht im Unterricht sei. Doch so sehr das alle belustigt, so wahr ist es. Die Unterrichtszeit geht vorüber und nach dem Mittagessen versammeln sich alle im Hof. Fußball, Frisbee, Kaffeeduft und Lachen sind allgegenwärtig.

 

Also wird kurzerhand auch die Druckstation für die Teilnahme-Zertifikate im Hof aufgebaut. Eingerahmt von Feedback-Wand und einer Mitmach-Wand. Durch das Feedback sollen Schwierigkeiten angesprochen und Lob artikuliert werden.  Allerdings fällt beides in etwa gleich aus. Das Negative an dieser Woche ist, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Die Listen der geplanten Aktionen füllen sich schnell, denn jeder will sich einbringen. Planungsgespräche auf Englisch, damit jeder seine Idee einbringen kann? Ganz normal. „Kann ich…?“ Selbstverständlich. Jede Idee ist willkommen. Dies führte auch dazu, dass nächste Woche zum Beispiel die Küche durch einen Schüler aus dem Senegal unterstützt wird.

 

Als dann das letzte Fußballspiel gespielt ist, die letzten Gespräche verebben und das letzte Zertifikat mit stolzer Brust verstaut ist, muss nur noch die Küche auf Vordermann gebracht werden. Dank der Mithilfe Aller ist ein großes Aufräum-Manöver in den Klassen- und Gruppenräumen überflüssig. So können diejenigen, die noch den restlichen Kaffee schlürfen, eine Musikeinlage seitens unseres Semester-Praktikanten und des neuen Küchenteammitglieds genießen und sich an den letzten Sonnenstrahlen des Tages erfreuen.

 

„Die einfachste und schönste Art eine Sprache zu lernen ist mit Menschen zu reden.“

Darüber sind sich alle einig.

 

 

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